Montag, 23. September 2013

Gartentipps für den Herbst

Der Herbst ist angebrochen und die Temperaturen sinken empfindlich. Die Natur wechselt die Farben und beginnt sich auf den herannahenden Winter vorzubereiten. Für den Gartenfreund beginnt noch einen arbeitsintensive Zeit um den Garten optimal winterfest zu machen.

Machen Sie den Rasen winterfest

Um den Rasen nicht zu “ersticken”, sollte man sämtliches Laub und Pflanzenreste vom Rasen entfernen, da sich an diesen Stellen sonst Fäulnis und Pilze breit machen. Dadurch kann nicht mehr genug Luft an den Rasen gelangen und er erstickt förmlich.

Mähen Sie den Rasen am besten wenn der Boden trocken ist. Achten Sie darauf den Rasen nicht zu kurz zu schneiden, da er ansonsten im Winter Schaden nehmen kann. Eine Rasenhöhe von etwa 4 Zentimetern bietet der Grünfläche den optimalen Schutz gegen Frost. Um den Rasen mit Nährstoffen zu versorgen, kann auch noch einmal gedüngt werden.

Blumenzwiebel ausgraben und einwintern

Nehmen Sie nicht winterharte Knollen und Zwiebel wie etwa Dahlien, Gladiolen und Begonien vor dem ersten Frost aus dem Boden und entfernen Sie die beschädigten Pflanzenteile. Lassen Sie die Knollen und Zwiebenl wenn möglich gut an der Sonne trocknen und lagern Sie sie an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort.

Kontrollieren Sie auch in regelmäßigen Abständen ob die Zwiebeln faulig oder schimmelig werden. Sollte dies der Fall sein, dann kann man noch rechtzeitig aussortieren und den Rest an einen trockeneren Ort umlagern.

Baum- und Strauchschnitt

Der spätere Herbst kann auch genutzt werden um Bäume und Sträucher zu schneiden. Warten Sie damit bis das Laub vollständig von der Pflanze abgefallen ist. Entfernen Sie dabei vor allem alte und kranke Äste um es dem Baum oder Strauch zu ermöglichen, den neuen Trieben mehr Nährstoffe zuzuführen.

Achten Sie darauf keine Frühjahrsblüher wie die Forsythie zu beschneiden. Bei diesen sind im Herbst schon die Blütenknospen angelegt.

Vorbereitung auf den Frühling

Auch im Spätherbst kann man noch Blumenzwiebeln wie  Tulpen, Narzissen, Allium oder Krokusse pflanzen. Achten Sie darauf die Zwiebeln zweimal so tief einzugraben wie sie hoch sind. Auch der Abstand zwischen den Zwiebeln ist wichtig und sie sollten genug Platz zwischen den Pflanzen lassen.

Ist der Pflanzboden zu dicht kann man ihn beim Umgraben mit etwas Sand, Kompost oder Hornspänen mischen. Dies lockert den Boden und versorgt die Zwiebeln mit Nährstoffen.

Auch im Herbst gibt es für den Pflanzenfreund viel zu tun. Wer im Herbst aber noch einige Arbeitstunden investiert, wird sich im Frühling über einen wunderbar gedeihenden Garten freuen können.