Sommer, Sonne, Stechmücken

Montag, 11. Juli 2016

Sommer, Sonne, Stechmücken

Stechmücken, Gelsen & Co. sind wieder da und verpassen Leuten, die gerne Zeit im Freien verbringen, juckende Stichwunden. Gerade im Garten gibt es aber eine natürliche Alternative zur chemischen Keule: die richtigen Pflanzen.

Der Sommer ist eine wunderbare Jahreszeit, wären da nicht die ganzen Quälgeister, die uns stechen und sich an unserem Blut laben. Statt aber auf verschiedene Mittel zu setzen, die die Mückenplage abwehren, kann man auch vorbeugen. Es gibt nämlich Pflanzen, die die Quälgeister tatsächlich nicht riechen können. Besorgen Sie sich diese für Ihren Garten, können Sie die Tiere vorbeugend vertreiben. Außerdem können viele Pflanzen, sollten Sie doch gestochen werden, die Auswirkungen effektiv lindern.

Prophylaxe mit den richtigen Gartenpflanzen

Hier ist unsere Liste mit Pflanzen, die sie in Ihrem Garten haben sollten, um die stechenden Nervtöter zu verscheuchen.

Lavendel

Die ätherischen Öle, die im Lavendel enthalten sind, vertreiben Mücken. Auf andere Insekten (Bienen, Schmetterlinge, Hummeln) wirken sie jedoch stark anziehend.

Tomaten

Die Blätter der Tomatenpflanzen riechen intensiv. Dieses Aroma mögen Mücken nicht, weshalb sie einen Bogen um die Pflanzen machen. Positiver Nebeneffekt: Frische, köstliche Tomaten.

Katzenminze

Mittlerweile sogar wissenschaftlich bestätigt: Das in der Katzenminze enthaltene ätherische Öl Nepetalacton wirkt hervorragend gegen Stechmücken, sogar besser als das in herkömmlichen chemischen Abwehrmitteln eingesetzte DEET. Bedenken Sie jedoch, dass Katzenminze ihren Namen aus einem bestimmten Grund hat. Katzen lieben diese Pflanze.

Duftgeranien & -pelargonien

Diese Pflanzen verströmen intensive Düfte. Genau das richtige, um lästige, stechende Insekten abzuwehren.

Kräuter

Basilikum, Schnittlauch, Pfefferminze, Nelke, Knoblauch - intensiv schmeckende Kräuter sind nicht nur köstlich, sie vertrömen auch intensive Gerüche. Diese sind für Gelsen und Co. aber gar nicht angenehm.

Tagetes

Die von den Tagetes über Drüsen an den Blatträndern und Wurzeln verbreiteten Duftstoffe können Stechmücken nicht leiden. Achtung: Leider fahren Schnecken auf Tagetes ab. Nicht, dass die Gelsen sich verziehen, dafür aber die Schnecken daherkommen.

Walnussbaum

Der Walnussbaum produziert viele ätherische Öle, die Stechmücken fernhalten. Probieren Sie es aus. Als Bonus bekommen Sie jedes Jahr eine Ladung Nüsse.

Wenn Sie doch einmal gestochen werden, können verschiedene Gartenpflanzen auch sehr hilfreich sein, indem sie z. B. den Juckreiz lindern. Hier eine kurze Auswahl:

  • Spitzwegerich kauen und den Brei auf die Wunde geben. Das lindert den Schmerz.
  • Frischer Zitronensaft hilft gegen den Juckreiz.
  • Kartoffeln reiben und auf die Einstichstelle geben. Das kühlt und zieht das Gift aus der Wunde.
  • Zerreiben Sie ein Blatt Melisse und geben es auf die betroffene Stelle, wird die Haut beruhigt.
  • Lehm hilft übrigens auch. Einfach nass machen, auf die Stelle auftragen und aushärten lassen, bis er von selbst wieder abfällt. Das entzieht Sekret und lindert die Schwellung.

Tipp: Gelsen, Stechmücken & Co. vermehren sich in stehenden Gewässern. Haben Sie also einen Tümpel oder kleinen Teich im Garten, sollten Sie sich zur Bekämpfung Fische zulegen. Diese fressen die Larven. Bei einer Regentonne können Sie etwas Speiseöl hineingeben. Es verteilt sich an der Oberfläche, wodurch die Larven keinen Sauerstoff bekommen können und sich so nicht entwickeln.