Umweltfreundliche Tipps, die den Garten noch

Montag, 17. Juli 2017

Umweltfreundliche Tipps, die den Garten noch "grüner" machen

Auch im Garten wird es immer wichtiger, auf die Umwelt zu schauen. Hier sind ein paar Tipps dafür.

Veränderungen beginnen im Kleinen. Deshalb hilft es der Umwelt, wenn wir ein paar einfache neue Gewohnheiten etablieren, die die Arbeit im Garten umweltfreundlicher machen. Die Natur wird es uns danken.

  1. Nicht so kurz mähen
    Lassen wir unseren Rasen ein paar Zentimeter länger wachsen, erträgt er die heißesten Monate des Jahres, wo es oft nur wenige Niederschläge gibt, besser. Dann wachsen auch die Wurzeln tiefer ins Erdreich und der Rasen wird dichter. Das heißt weniger Krankheiten, Schädlinge und damit ein geringerer Chemikalieneinsatz.
     
  2. Heimisches pflanzen
    Heimische Pflanzen sind an die vorherrschenden Umweltbedingungen bestens angepasst – das macht sie zu einer klugen, wenig Pflege bedürfenden Option. Einmal angewachsen, brauchen sie weniger Wasser und haben seltener Probleme mit Krankheiten oder Schädlingen. Auch heimische Tiere lieben heimische Pflanzen, denn sie bieten Nahrung oder Unterschlupf. Am besten holt man sich fachmännischen Rat, welche heimischen Pflanzen für die klimatischen Bedingungen des eigenen Gartens am besten geeignet sind.
     
  3. Richtig gießen
    Am besten gießt man Pflanzen zwischen sechs und zehn Uhr morgens. Dann ist die Luft kühler und weniger Wasser verdunstet. Ansonsten ist auch der späte Nachmittag eine Option. Dann muss aber sichergestellt sein, dass etwaiges Blattwerk noch Zeit hat zu trocknen, bevor es am Abend feucht wird. Sonst öffnet man Pilzkrankheiten Tür und Tor. Am besten gießt man nur das Wurzelwerk und lässt die Blätter trocken. Den Rasen gießt man einmal wöchentlich, dann aber ordentlich.
     
  4. Kompostieren macht Freude
    Kompost wird nicht ohne Grund das Gold der Gärtner genannt. Kompostierte Küchenabfälle reichern nicht nur den Boden mit wichtigen Nährstoffen an, sie verringern auch den Müll auf den Deponien. Man braucht weniger Kunstdünger und die Bodentextur werden verbessert.
     
  5. Solarlichter sparen Energie
    Nachtlichter lassen einen Garten auch im Dunkeln so schön strahlen wie am Tag. Dafür verwenden wir am besten solche, die mit Solarenergie funktionieren und aufgeladen werden. Es gibt heutzutage eine ganze Armada an verschiedenen Solarlichtern für alle Anforderungen, Größen und Stile. Es ist einfach, passende Lichter für den eigenen Garten zu finden. Noch ein Vorteil: Diese Lichter brauchen keine Kabel oder Ähnliches und sie funktionieren an jedem sonnigen Platz.
     
  6. Laub im Herbst als Mulch verwenden
    Wenn der Herbst kommt und die Blätter von den Bäumen zerrt, sollten wir diese liegen lassen und einfach nur häckseln. Das ist nicht nur gut für unseren Rücken, die Blätter geben dem Boden auch viele Nährstoffe während sie sich zersetzen. Am besten häckselt man die Blätter, wenn noch einzelne Grashalme herausschauen.
     
  7. Bestäuber im Garten willkommen heißen
    Bienen, Schmetterlinge oder Hummeln helfen dabei, 75 Prozent aller Pflanzen zu bestäuben. Für viele diese Nützlinge wird es jedoch immer schwerer und ihre Population sinkt von Jahr zu Jahr. Wir können ihnen helfen, indem wir in unserem Garten viele verschiedene Pflanzen setzen, die zu unterschiedlichen Zeiten blühen. So haben Bienen & Co. das ganze Jahr über Nektar und Pollen zur Verfügung. Auch ein Insektenhotel hilft, mehr Nützlinge und damit auch Bestäuber wie Wildbienen in den Garten zu locken. Kleiner Bonus: Viele verschiedene Pflanzen mit verschiedenen Farben sehen auch gut aus und der Garten zeigt fast das ganze Jahr über sein prächtiges Farbenkleid.