Unkraut entfernen - unsere Basistipps

Montag, 25. Juli 2016

Unkraut entfernen - unsere Basistipps

Der Sommer könnte so schön sein. Einfach zurücklehnen und den Garten genießen. Leider gibt es aber Unkraut, das nicht schläft und gegen das etwas unternommen werden muss.

Im Sommer, wenn im Garten alles blüht und sprießt, freut man sich so richtig. Die ersten Früchte der Arbeit können geerntet werden. Ausruhen kann man sich dennoch nicht, weil jetzt, wo alles gut wächst, auch das Unkraut sich hervorragend entwickelt. Dagegen muss man etwas tun, vor allem wenn es sich in den Beeten festgesetzt hat. Unkraut raubt den von uns gepflanzten Blumen Licht, Wasser und Nährstoffe. Im schlimmsten Fall verdrängt es alle anderen Pflanzen komplett und die ganze Gartenarbeit vom Frühjahr bis jetzt war umsonst. Hier sind unsere Tipps, damit Sie mit dem Unkraut möglichst wenig Probleme haben.

Unkraut jäten - der Klassiker

Das Jäten von Unkraut hat mehrere Vorteile. Es ist zum einen die effektivste Technik, um Unkraut loszuwerden, und gleichzeitig auch die umweltschonendste. Am besten wird der Garten nach einem Regenguss gejätet. Weil der Boden feucht und damit weich ist, kann man das Unkraut teilweise sogar einfach herausziehen. Sonst nimmt man die Gartenkralle.
Sollten Sie einmal für das Jäten keine Zeit haben, entfernen Sie wenigstens die Blüten. Dann verbreitet sich das Unkraut nicht.

Ritzen und Fugen von Unkraut befreien

Bei Platten und anderen Fugen setzt sich gerne Unkraut fest. Dieses wird am einfachsten mit einem Fugenkratzer entfernt. Steht ein solcher nicht zur Verfügung, tut es auch ein Messer. Kleinere Sprösslinge lassen sich mit einem Straßenbesen, der harte Borsten hat, entfernen. Danach können Sie die gesäuberten Stellen abflämmen.

Vorsicht bei Unkrautvernichtungsmitteln

Kommt Unkraut immer wieder oder ist man faul, wird gerne einmal zu chemischen Hilfsmitteln gegriffen. Diese sind aber auch für den Menschen, Tiere und andere Pflanzen gefährlich. Man richtet also mehr Schaden an, als man Unkraut loswird. Wenn schon Unkrautvernichtungsmittel, dann biologische. Diese schonen Umwelt und Gesundheit.

Achtung bei Hausmitteln

Natürlich können Sie Salz oder Essig verwenden, um ungewollte Pflanzen zu vernichten. Diese Stoffe bauen sich aber nur extrem langsam ab. Die Folge ist eine immer höhere Konzentration der Substanzen im Boden. Dann wächst bald gar nichts mehr in Ihrem Garten.

Besser Sie verwenden kochend heißes Wasser. Die Hitze zerstört die Pflanzen. Gießen Sie es über die jeweilige Pflanze, lassen Sie es trocknen und entfernen Sie die abgestorbenen Pflanzenreste.

Vorbeugung ist der beste Schutz

Am wenigsten Arbeit ist es, wenn Sie vorbeugende Maßnahmen treffen, damit Unkraut erst gar nicht oder nur wenig wächst. Beim Neuanlegen von Beeten könnten Sie z. B. Unkrautvlies verwenden, auf das dann noch eine Schicht frischer Erde aufgetragen wird. Das hemmt das Wachstum der ungewünschten Kräuter und hat gleichzeitig den Vorteil, dass der Boden feuchter bleibt. Auch Mulch als Deckschicht verhindert das Unkrautwachstum, dann muss aber öfter gedüngt werden, weil Mulch dem Boden bei der Zersetzung Nährstoffe entzieht.

Tipp: Sollte Unkraut wirklich einmal die Oberhand gewinnen, müssen Sie nicht verzagen. Viele Arten schmecken als Tee oder Salat einfach köstlich. ;-)