Dienstag, 30. Dezember 2014

Vierblättriger Klee ... lassen Sie Ihr Glück wachsen!

Glücksklee (Oxalis tetraphylla) ist keine Wegwerfpflanze – vor allem, da sie in freier Natur so selten ist. Man muss schon eine ordentliche Portion Glück haben, um ein vierblättriges Kleeblatt auf einer Wiese zu entdecken, selbst so ein Sauerkleeblatt mit vier Blättern ist schwer zu finden. Wir wollen unseren Silvester-Glücksklee also weit über Neujahr hinaus ernsthaft behalten und im Sommer auf der Terrasse dann zum Blühen bringen… Und – mit etwas Glück – geht das so:

Eines mag die zur Sauerkleeart gehörende Pflanze gar nicht: Überhitzte, dunkle Räume – dann treibt der vierblättrige Klee lange, verweichlichte Blätter aus, die matt herunter hängen und sich bald in Nichts auflösen. Glücksklee braucht einen hellen, aber kühlen Platz im Winter. Denn nur, wenn er über die kalte Jahreszeit kommt, kann er im Sommer blühen und weiter wachsen.
In der lockeren Blumenerde, in welcher der Glücksbringer zu Silvester häufig überreicht wird, kann er weiter wohnen bleiben – da fühlt er sich grundsätzlich wohl. Sofern er nur mäßig feucht hat, denn große Gießwassermengen verträgt der Glücksklee nicht. Gedüngt werden will er im Winter ebenfalls nicht.

Das Leben des Glücksklees steckt in seiner Knolle – auch, wenn die Blätter fallen, zahlt es sich aus, die Wurzel am Leben zu erhalten. Im Frühling kommt sie dann ins Frostfreie Freie und wird bald wieder sprießen. Bis das Glück durch weiße, rosafarbene oder gelbe Blüten vollkommen wird: So wächst das Glück noch lange fort und lässt die Freude blühen.

Übrigens: Wer das Silvesterpräsent nicht kaufen , sondern selber ziehen will, auch das ist eine gute Möglichkeit! Man bestellt einfach eine Wurzelknolle mit dem nötigen Zubehör und setzt sie im Töpfchen ein. Wer Glück hat, wird sehr bald mit vielen vierblättrigen Kleeblättern und einem wunderschönen Glücksklee belohnt!