Dienstag, 03. Februar 2015

Alles Liebe! – Am 14. Februar ist wieder Valentinstag!

„Mann“ hat’s leicht am Valentinstag – er lässt traditionellerweise Blumen sprechen und überrascht seine Liebste mit einer floralen Liebeserklärung. Ein Strauß roter Rosen als Zeichen seiner Leidenschaft und Bewunderung zaubert ein Lächeln ins Gesicht der Herzensdame und lässt sie erstrahlen. Soweit der Best-Case. Aber was schenkt die Frau dem Mann? Und was geht gar nicht?

Immer mehr Leute meinen, man sollte am Valentinstag jedem Menschen eine blumige Freude bereiten. Schließlich gilt der 14. Februar als romantischer Tag der Liebe – und das keinesfalls einseitig. Auch „Frau“ sagt es ihrem Partner am Valentinstag „durch die Blume“, wie sehr sie ihn mag.

Ja, auch Frauen dürfen ihren Männern mittlerweile Blumen schenken – im 21. Jahrhundert freut sich auch das angeblich stärkere Geschlecht über einen frisch erblühten Beweis ihrer Wertschätzung. Das kann ein Gutschein zum Valentinstag sein, ein Strauß Frühlingsblumen. Oder etwas Ausgefallenes, ein schöner Topf frisches Basilikum vielleicht, wenn der Herr des Hauses gerne kocht und Gewürze mag. Gärtnert er auch noch, empfiehlt sich

Basilikum zum Selberziehen… Steht er aber nicht so auf Pflanzliches, ist eventuell eine Kleinigkeit, die zu seinem Hobby passt, erfolgversprechender als ein Strauß roter Rosen. Zuviel Romantik kann Männer leicht abschrecken.

Es gibt eben auch Geschenke, die ein absolutes No-Go zum Valentinstag sind: Selbstgebasteltes kommt bei Männern wie Frauen nur selten gut an (und wenn, steckt eine präzise Überlegung dahinter!). Detto reiner Kitsch, Kuscheltiere und Küchengeräte. Aber auch bei Blumen kann man ganz schön ins Fettnäpfchen steigen, wenn man unüberlegt schenkt:

Abgepackte Blumensträuße von der Tankstelle zaubern selten mehr als ein gequältes Lächeln ins Gesicht der damit Beglückten. Aber auch, wenn der Strauß vom Floristen ist: Bitte VOR dem Überreichen auspacken, man schenkt Blumen immer ohne Papier und Cellophan.
Der Frau des Kollegen rote Rosen zu schenken, kann ebenfalls unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen. Unter Freunden und Bekannten sind etwas unauffälligere Blumen eher angebracht, als mit der Tür in ein (fremdes) Haus zu fallen…

Aber auch weiße Blumen können ein Problem darstellen, viele fühlen sich dadurch an Grabschmuck erinnert. Ansonsten sollte man der Zahl 13 aus dem Weg gehen, wenn jemand abergläubisch ist – und Blumen überhaupt weglassen, wenn man Allergiker beschenkt: Sonst erntet man statt eines zauberhaften Lächelns höchstens ein überraschtes Hatschi!“