Mittwoch, 20. November 2013

Für unsere vierbeinigen Lieblinge: frische Leckerlis von der winterlichen Fensterbank

Grünfutter fürs Kaninchen, ein Vitamingarten für die Ziervögel, die Wiese für Meerschweinchen und Hamster oder das verdauungsfördernde Katzengras – all das lässt sich prima und ganz problemlos auch auf der Fensterbank ziehen. Saatscheiben sorgen dafür, dass die Samen schnell und gut keimen. Los geht’s!

Was gibt es Besseres als frisches Futter für unsere kleinen Vierbeiner, z. B. die Kaninchen: Ob im Haus oder Stall, häufig leben sie vor allem von Trockenfutter. Aber frische Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe würden ihrer Gesundheit auch gut tun! Der Kaninchengarten ist speziell auf Vorlieben der putzigen Nager abgestimmt und gedeiht auch als Indoor-Pflanze: 
Am besten man sät jede Woche drei bis fünf Töpfe aus (Keimtemperatur 15 bis 20 Grad, gründlich angießen), damit man immer genügend Grünzeug zur Verfügung hat. Vom Samen in der Erde bis zu den ersten Pflänzchen dauert es nämlich ungefähr fünf bis zehn Tage – ab eine Höhe von ca. zehn Zentimeter haben die Kaninchen das Futter dann garantiert zum Fressen gern…

Die gefiederten Freunde dagegen freuen sich besonders über die saftige Vogelmiere. Das Kraut wächst schnell und enthält viel Vitamin C und Mineralien. Zartes, frisches Grün ist überhaupt ein winterlicher Leckerbissen für unsere Ziervögel – und besonders für die Wellensittiche: Der eigens für sie komponierte Ziervogel-Vitamingarten braucht zum Keimen nur einen hellen Fensterplatz, eher kühle Zimmertemperatur und ist völlig unproblematisch (und schmeckt, nebenbei erwähnt, auch Echsen und Schildkröten sehr gut…).

Auch die Meerschweinchen müssen im Winter oft auf frisches Grün verzichten – doch damit ist jetzt Schluss. Die Lösung heißt: Meerschweinchen-Wiese im Wohnzimmer. Die wächst auch ohne grünen Daumen und die Tiere freuen sich über Kräuter und Pflanzen, die sie bisher vielleicht noch nie gesehen haben und verputzen die Leckerlis in Sekundenschnelle. Garantiert. Das selbe Produkt mit etwas unterschiedlicher Zusammensetzung gibt es übrigens auch als Hamsterwiese.

Und um seine(n) schnurrenden Mitbewohner optimal zu versorgen, greift man am besten zu selbstgezüchtetem Katzengras. Das hilft den Tieren, die bei der winterlichen Fellpflege verschluckte Wolle wieder auszuscheiden. Damit es den Samtpfoten aber auch wirklich gut tut, sollte man – wie beim Grünzeug für die anderen Tiere auch – auf unbehandelte Gartenerde zurückgreifen!